Bosnien und die WM 2026 – Sieg mit Würde
Bosnien und die Playoff für die WM 2026: Ein Sieg, der mehr war als Fußball Es war der 31. März 2026, kurz nach Mitternacht. Im Stadion Bilino Polje in Zenica schoss Esmir Bajraktarević den Ball flach in die rechte Ecke – Donnarumma streckte sich, spürte das Leder fast schon in der Hand, und doch kullerte es durch. Bosnien-Herzegowina fährt zur WM. Ich saß vor dem Bildschirm, Sohn eines Italieners, und war im ersten Moment schlicht traurig. Wieder. Dritte WM in Serie ohne die Azzurri. Aber was danach passierte – in Zenica, auf meinem Handy, im Netz – das hat mich mehr bewegt als das Ergebnis selbst. Bosnien und die WM 2026: Wie es dazu kam Zum zweiten Mal nach 2014 steht Bosnien-Herzegowina in einer WM-Endrunde. Der Weg dorthin war kein Spaziergang. Im Playoff-Halbfinale wurde Wales im Elfmeterschießen bezwungen, im Finale dann Italien – der viermalige Weltmeister, der nach 2018 und 2022 nun zum dritten Mal in Folge die große Bühne verpasst. Im Bilino Polje gingen die Italien...